3.5 Vermietungs-Benchmarking (Subset 4.3)

3.5.1 Inhalt und Ziel des Prozesses

Mit diesem Prozess werden Immobiliendaten, vorrangig Mietvertragsdaten, vom Eigentümer, Portfolio Manager, Asset Manager oder Property Manager an einen externen Benchmarking-Dienstleister übergeben. Der Benchmarking-Dienstleister erstellt auf Basis der bereitgestellten Daten Benchmarking-Analysen für die gelieferten Daten des Senders (internes Benchmarking) oder vergleicht diese mit Mietvertragsdaten, die durch andere Sender geliefert werden (externes Benchmarking). Ziel des Vermietungs-Benchmarkings ist die Analyse der Vermietungssituation eines Teilmarktes z.B. durch Berechnung der Netto-Effektivmiete unter Berücksichtigung von Mieterincentives wie z.B. mietfreie Zeiten, Kosten für Mieterausbauten etc. Hierzu müssen dem Benchmarking-Dienstleister die Mietvertragsdaten für einen Teilmarkt möglichst aktuell, vollständig und in einer ausreichenden Grundgesamtheit vorliegen.

3.5.2 Rollen

Analog zum Portfolio-Benchmarking treten Eigentümer, Portfolio Manager, Asset Manager und Property Manager als Sender auf, die den Benchmarking-Dienstleister mit dem entsprechenden Datenmaterial der Mietverträge versorgen.

Tab. 6: Rollen beim Vermietungs-Benchmarking
Sender
Eigentümer/ Fonds-/ Investment Manager
Portfolio Manager
Asset Manager
Property Manager
Empfänger
Benchmarking Service-Provider

3.5.3 Informationsobjekte

Der Benchmarking-Dienstleister erhält bei dem Vermietungs-Benchmarking Daten zu folgenden Informationsobjekten:

  • Immobilie/ Wirtschaftseinheit
  • Gebäude
  • Mieteinheit
  • Mietvertrag
  • Kondition

3.5.4 Importzeiträume

Die Daten für das Vermietungs-Benchmarking können monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich ausgetauscht werden.