3.9 Portfolio-Benchmarking (Subset 5.4)

3.9.1 Inhalt und Ziel des Prozesses

Im Rahmen des Portfolio-Benchmarkings werden Immobiliendaten vom Eigentümer, Portfolio Manager, Asset Manager oder Property Manager an einen externen Benchmarking-Dienstleister geliefert. Der Benchmarking-Dienstleister erstellt daraus Auswertungen zu Kosten, Erträgen oder der Performance (internes Benchmarking) und vergleicht die gelieferten Werte mit anderen Portfolios (externes Benchmarking). Dabei ist es das Ziel des Benchmarkings, eine möglichst homogene Grundgesamtheit als Basis für eine aussagekräftige Portfolioanalyse heranzuziehen.

3.9.2 Rollen

I.d.R. treten Eigentümer, Portfolio Manager, Asset Manager und Property Manager als Sender auf, die den Benchmarking-Dienstleister mit dem entsprechenden Datenmaterial versorgen.

Tab. 10: Rollen beim Portfolio-Benchmarking
Sender
Eigentümer/ Fonds-/ Investment Manager
Portfolio Manager
Asset Manager
Property Manager
Empfänger
Benchmarking-Dienstleister

3.9.3 Informationsobjekte

Der Benchmarking-Dienstleister erhält bei dem Portfolio-Benchmarking Daten zu folgenden Informationsobjekten:

  • Immobilie/ Wirtschaftseinheit
  • Gebäude
  • Mieteinheit/ Fläche
  • Mietvertrag
  • Vertragsobjekt/ Kondition
  • Wertgutachten

3.9.4 Importzeiträume

Die Importzeiträume werden zwischen Benchmarking-Dienstleister als Empfänger und den jeweiligen Sendern individuell vereinbart. Bei externen Benchmarking-Pools gibt der Benchmarking-Dienstleiter den Lieferrhythmus und das Lieferdatum für die Sender vor. Grundsätzlich können die Daten zu abgeschlossenen Buchungsperioden monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich ausgetauscht werden. Um möglichst vergleichbare und aussagekräftige Analysen insbesondere auf der Kostenseite zu erhalten, sind die Daten für ein Kalenderjahr zu übermitteln.

3.9.5 Prozessspezifische Besonderheiten

Keine