3.10 Betriebskosten-Benchmarking (Subset 5.5)

3.10.1 Inhalt und Ziel des Prozesses

Bei demBeim Betriebskosten-Benchmarking werden die spezifischen Bewirtschaftungskosten verschiedener Wirtschaftseinheiten miteinander verglichen. Analog zu dem Portfolio-Benchmarking (siehe Kap. 3.9) wird zwischen internem und externem Benchmarking unterschieden. Dabei liefern Eigentümer, Portfolio Manager, Asset Manager, Property Manager oder Mieter bei Corporates die Bewirtschaftungskosten sowie Informationen zu Flächen, Gebäudequalität und Klimatisierung an einen Benchmarking-Dienstleister. Der Benchmarking-Dienstleister wertet diese Daten innerhalb des gelieferten Datenbestands (internes Benchmarking) als auch im Vergleich zu anderen Wirtschaftseinheiten (externes Benchmarking) aus und stellt die Auswertungen dem Sender zur Verfügung. Die Datenlieferung und -auswertung erfolgt i.d.R. für ein Kalenderjahr.

3.10.2 Rollen

Analog zum Portfolio-Benchmarking treten Eigentümer, Portfolio Manager, Asset Manager und Property Manager als Sender auf, die den Benchmarking-Dienstleister mit dem entsprechenden Datenmaterial versorgen.

Tab. 11: Rollen beim beim Betriebskosten-Benchmarking
Sender
Eigentümer/ Fonds-/ Investment Manager
Portfolio Manager
Asset Manager
Property Manager
Mieter
Empfänger
Benchmarking-Dienstleister

3.10.3 Informationsobjekte

Der Benchmarking-Dienstleister erhält bei dem Portfolio-Benchmarking Daten zu folgenden Informationsobjekten:

  • Immobilie/ Wirtschaftseinheit
  • Gebäude
  • Mieteinheit/ Fläche
  • Mietvertrag
  • Leistungsvertrag
  • Vertragsobjekt/ Kondition
  • Wertgutachten

3.10.4 Importzeiträume

Analog dem Portfolio-Benchmarking werden die Importzeiträume zwischen Benchmarking-Dienstleister als Empfänger und den jeweiligen Sendern individuell vereinbart. Bei externen Benchmarking-Pools gibt der Benchmarking-Dienstleiter den Lieferrhythmus und das Lieferdatum für die Sender vor. Um vergleichbare Daten zu erhalten, werden bei externen Betriebskosten-Benchmarking-Pools die Bewirtschaftungskosten für ein abgeschlossenes Kalenderjahr ermittelt. DabeiDies setzt voraus, dass sowohl die Schlussrechnungen der Versorger (i.d.R. Strom, Wasser, Gas und Fernwärme) vorliegen als auch, dass die Heizkosten durch die entsprechenden Dienstleister (Medienabrechner) ggü. dem Mieter abgerechnet wurden. In der Regel sind diese Voraussetzungen im 3. Quartal des Folgejahres gegeben.

3.10.5 Prozessspezifische Besonderheiten

Keine